|
Kosten
von Bannerkampagnen
Kosten
der Bannerwerbung
Es gibt vier grundlegend
verschiedene Kalkulationsmodelle für den Kauf/Verkauf von Bannerwerbung:
- Berechnung/Abrechnung
nach Adclicks (Cost Per Click - CPC)
- Berechnung/Abrechnung
nach Adviews (Cost Per Thousand - CPM)
- Insertionskosten
pro Monat
- Erfolgsabhängige
Berechnung/Abrechnung (Cost per Order - CPO)
Cost
Per Click - CPC
Bei der Abrechnung pro Klick verpflichtet sich der Webseitenbetreiber,
auf dessen Seite das Banner gezeigt wird, für eine Pauschalsumme,
dieses solange einzublenden, bis es eine definierte Anzahl Klicks
erhalten hat. Bei einer Klickrate von z.B. 2% und 1.000 georderten
Adclicks, muß das Banner ungefähr 50.000x eingeblendet werden.
Beispielrechnung:
2% Klickrate / 100 = Klickratenfaktor
= 0,02 Adviews x Klickratenfaktor
= Adclicks Adclicks / Klickratenfaktor
= Adviews 1000 Adclicks / 0.02
= 50.000 Adviews
Cost
per Thousand - CPM
Der Tausenderkontaktpreis ist eine Pauschale, die der Webseitenbetreiber,
auf dessen Seite das Banner gezeigt wird, für 1.000 Einblendungen
des Banners erhält. Unabhängig von der Anzahl der Klicks auf dieses
Banner.
Insertionskosten
pro Monat
Es wird ein Pauschalpreis für die Anzeige eines Banners für einen
definierten Zeitraum vereinbart. In der Regel gibt der Sitebetreiber
vorher an, mit wievielen Adviews durchschnittlich gerechnet werden
kann.
Cost
per Order - CPO
Das CPO-Modell überträgt das Risiko der Kampagne komplett auf
den Anbieter der Bannerwerbeflächen. Aus diesem Grund ist es das
am wenigsten verbreitete Modell in Deutschland. Der Anbieter der
Bannerwerbeflächen bekommt eine Provision auf jeden Umsatz an
Produkten mit Kunden, die über das eingeblendete Banner auf die
Seiten des Werbenden gelangt sind und dort die Produkte kaufen.
Sicherheit
Bannerwerbeplatz ist teuer. Um sicherzugehen, daß die bezahlten
1.000 Adclicks auch tatsächlich regulär entstanden sind oder ob
das Banner bei bezahlten 100.000 Adviews auch wirklich 100.000x
eingeblendet wurde, sollten einige technische Besonderheiten in
der Auswertung des Adservers berücksichtigt werden.
Der Adserver sollte
Doppelklickabrechnungen vermeiden. Einige Benutzer sind von Ihrer
Windowsoberfläche den Doppelklick gewöhnt und wenden diesen fälschlicherweise
auch im Internet an.
Der Adserver sollte
irreguläre Banneraufrufe durch die Robots uns Spider der Suchmaschinen
identifizieren können. Denn diese Aufrufe werden automatisch durchgeführt,
so daß die Banner nicht von einem Menschen gesehen werden und
daher auch keine Werbewirkung erzielen können. Eine Identifizierung
ist durch die Auswertung sogenannter Umgebungsvariablen möglich,
die bei jedem Aufruf ermittelt werden können. Dazu gehören u.a.
die Variablen HTTP-Referer und Remote-Host. HTTP-Referer ist die
URL der Webseite, auf der der Banner platziert ist. Remote-Host
ist der Name des aufrufenden Rechners.
Eine Aktualisierung
der angezeigten Webseite führt zu einem erneuten Aufruf des Banners.
Dieser Mehraufruf des Banners sollte vom Adserver ebenfalls identifiziert
oder verhindert werden können. Eine Aktualisierung kennzeichnet
sich dadurch, daß HTTP-Referer und Remote-Host bei beiden Aufrufen
identisch sind.
Schließlich sollten
Banneraufrufe aus lokalen Netzwerkumgebungen nicht in die Statistik
einfließen. Bei diesen Aufrufen handelt es sich vielfach um Benutzer,
die auf Ihrer lokalen Festplatte Internetseiten zur Entwicklung
und zum Test gespeichert haben. Sollten diese Seiten mit den entsprechenden
Bannern zu Testzwecken aufgerufen werden, verfälscht das die Statistik.
Eine Einblendung von einem lokalen System kennzeichnet sich durch
das Fehlen der HTTP-Referer-Variablen.
Bannertausch
Eine kostengünstigere Alternative als die Buchung von Bannerplätzen
ist der Bannertausch. Der Betreiber einer Website stellt Werbeplätze
zur Verfügung, auf denen fremde Bannerwerbung gezeigt werden kann.
Bei jedem Aufruf der Webseite wird von einem externen Bannerserver,
der den Bannertausch koordiniert ein zufälliges Banner anderer
Teilnehmer des jeweiligen Bannertausches geladen. Im Gegenzug
werden die eigenen Bannerwerbeeinblendungen auf den Seiten der
anderen Teilnehmer gezeigt.
Diese Art der Bannerwerbung
ist für Webseiten, die ein bestimmtes Image transportieren möchten
recht riskant, denn der Einfluß auf die Inhalte und die Art der
fremden Banner, die auf den eigenen Seiten dargestellt werden,
ist gering.
Profil
I Produkte I Ressourcen
I Kooperationen I
Kontakt I Impressum
|